Beiträge von Gini

    Epidermis -Schichten: von innen nach außen

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    Merkhilfe: Basel spinnt grandios Luci´s Cornyriegelnetz

    Wer kennt es nicht, die grübelnde Frage:
    Welche Infektionskrankheiten zeigen sich mit einer relativen Bradykardie?


    OK. Typhus fällt vermutlich noch jedem ein, der sich in der Heilpraktikerausbildung befindet 8o


    Ich schmeisse noch ein paar mehr mit dazu::ksch
    T = Typhus

    O = Ornithose

    M = Morbus Weil

    B = Brucellose

    Q = Q-Fieber

    G = Gelbfieber

    I = Influenza

    Mit den Anfangsbuchstaben könnte man sich was basteln, wie z.B.:
    Tom brucelt quietsch-gelbe Influenza


    Macht keinen Sinn, aber ich kann´s mir trotzdem so merken.

    Mitochondrien:

    --> v.a. Zellen, die viel Energie brauchen

    ---> Muskelzellen, Nervenzellen, Tubulusepithelzellen, Belegzellen


    GER:

    --> Speicherung von Ca in Muskelzellen

    --> Entschärfung von Toxinen in Leberzellen


    RER:

    --> exokrine Zellen

    --> Schichtung in Nervenzellen (Nissl-Substanz)


    Golgi:

    --> Drüsenzellen

    --> modifizieren die Proteine => an den richtigen Empfänger


    Lyso:
    --> saure Hydrolasen = saurer ph

    --> Makrophagen, Neutrophilen und Dünndarm

    Lange Zeit gab es so einen netten Merkspruch oder Merkhilfe, um sich die aktiven Lebendimpfstoffe zu merken:
    Vater malt Mutter mit gelber Tusche typische Röteln auf den Popo.


    Damit waren gemeint: VArizellen MAsern MUmps GELBfieber TUberkulose TYphus RÖTELN POlio POcken

    was ja nun nicht mehr aktuell ist, da einige davon nicht mehr vom RKI empfohlen werden.


    OK daher mal erst ein wenig neue Info:

    Aktiv mit Lebendimpfstoffen:

    1. Windpocken
    2. Polio (nicht mehr bei uns)
    3. Mumps
    4. Typhus
    5. Gelbfieber
    6. Röteln
    7. Masern

    und man könnte noch die Influenza mit rein nehmen je nach Impfstoff


    Aktiv mit Todimpfstoffen:

    1. Cholera (oral)
    2. FSME
    3. Tollwut
    4. Virushepatitis A und B

    Aktiv mit Toxoidimpfstoffen:

    1. Diphtherie
    2. HIB (Konjugat)
    3. Keuchhusten
    4. Menigokokken C (Konjugat)
    5. Tetanus


    Gut, vielleicht hast Du bemerkt das die erste Auflistung nicht nach Alphabet erfolgt ist :liau

    genau - hier habe ich uns einen neuen Spruch zum Merken ausgedacht und daher eine andere Reihenfolge genutzt

    7 gelbe Rosen 8o siehe Bild - vielleicht hilft es dem Ein oder Anderen beim Lernen:
    (und jahaaa ich weiß das man Winnie Pooh ansonsten anders schreibt :S)

    1. Windpocken = Winni
    2. Polio/Pocken = Po (nicht mehr bei uns) können wir theoretisch auch raus lassen
    3. Mumps = muß
    4. Typhus = typisch
    5. Gelbfieber = gelbe
    6. Röteln = Röschen
    7. Masern = malen

    ALSO: Winni Po muß typisch gelbe Röschen malen.
    (wer noch die Influenza mit rein nehmen will, dann eben noch "intern" dazu = Winni Po muß intern typisch gelbe Röschen malen)



    Antikörper sind uns auch als Immunglobuline bekannt:

    wir haben 5 verschiedene, die unsere Plasmazelle (aus dem B-Lymphozyt entstanden) für uns bastelt
    (Achtung ==> hier haben wir Plasmaproteine, die mal nicht von der Leber gebastelt werden :ksch)


    OK 5 Stück also, können wir uns merken anhand der Buchstabe M A D E G:
                :liauMerkhilfe: Made G oder made in germany :liau


    1. Ig M

    - Frühantikörper

    - primäre Immunantwort

    - Hinweis: akute Infektionsphase


    2. Ig G

    - sekundäre Immunantwort

    - aktivieren das Komplementsystem, erleichtern die Opsonierung

    - Planzentagängig = Leihimmunität

    - Hinweis: durchgemachte Infektion oder Impfung


    3. Ig A

    - in Körpersekreten vorhanden (z.B. Speichel, Bronchialsekret, Darmsekret, Schweiß)

    - schützt die Schleimhäute

    - auch in der Muttermilch


    4. Ig D

    - nur in geringen Mengen und noch nicht so ganz klar wofür

    - u.a. fungiert es als Antigenerkennungsmolekül bei B-Lymphozyten --> Umwandlung in Plasmazellen


    5. Ig E

    - besitzt Strukturen zur Bindung an Mastzellen (Histamin -> Mastzelle, ergo Allergie)

    - Abwehr von Parasiten (Würmer und Co) -> Eosinophile Granus

    - liegen überwiegend Zellgebunden vor

    - können über Jahre hinweg im Körper bleiben


    Hilfe in Bildform :)



    = bei Männern ein oder mehrere X-Chromosome zuviel


    Symptome:
    - Hodenhyperplasie = unvollständig, unfruchtbar

    - Hochwuchs = verzögerte Schließung der Wachstumsfugen

    - Gynäkomastie = Brustdrüsen vergrößert

    - Osteoporose im Alter


    Therapie:

    - Testosteron zur Bildung der sekundären äußeren Geschlechtsmerkmale

    Gern durcheinander gewirbelte Begriffe , daher mal ein bisschen vereinfacht :ksch


    Atrophie: kann man sich mit Mangel merken
    - das Gewebe bzw. die Zellen reagieren mit Schwund, sie nehmen halt ab

    --- entweder werden sie kleiner im Volumen (= Hypotrophie oder auch einfache Atrophie)

    --- oder sie nehmen anhand der Zellzahl ab (= numerische Atrophie)

    - Mangel kann hier sein: zuwenig Nährstoffe, zuwenig Blut, zuwenig Aktivität, zuwenig Stimulation (Nerven, Hormone, Arbeit)


    Hypertrophie: ist eben das Gegenteil = hyper ist immer über, oberhalb oder frei übersetzt "wird mehr" :saint:

    - das Gewebe bzw. die Zellen reagieren mit Zunahme, sie nehmen jetzt halt zu, hierbei jetzt durch Vergrößerung ihres Volumens, wichtig die Anzahl der Zellen bleibt gleich

    - nicht denken die nehmen zu indem sie einfach mal anschwellen, nein die nehmen zu aufgrund verstärkter Leistung

    - zunehmen will das Gewebe z.B. wenn wir mehr Arbeit brauchen, wie z.B. bei den Muskeln um ordentlich Kraft zu haben oder um als Sportler ein feines Sportlerherz auszubauen


    Hyperplasie: ist zum Zanken da, wär ja sonst zu einfach ;)

    - das Gewebe bzw. die Zellen reagieren hier auch mit Zunahme, aber nicht indem sich die Zellen vergrößern im Volumen, sondern indem mehr Zellen in ihrer Anzahl entstehen

    - typischerweise kennen wir das bei den netten Hormonen, denkt z.B. nur mal an die Schilddrüsenvergrößerung bei Jodmangel



    Antikoagulanzien

    = setzen die Blutgerinnung herab, verbessern die Fliesseigenschaft, bei erhöhter Thrombosegefahr eingesetzt

    Arten:
    - ASS = Acetylsalicylsäure: nur synthet. hergestellt => TAH = Thrombozytenaggregationshemmung = kein Zusammenballen (Beispiele: ASS, Aspririn, Herz-ASS)
    - Heparin = hemmt Gerinnungsfaktoren, schnell wirkend, schnell abgebaut, i.v in Kliniken und Fertigspritzen für Patient zu Hause (Beispiele: Clexane, Fraxiparin)
    - Cumarine = verdrängt Vit K in der Leber, so keine Vit. K abhängigen Gerinnungsstoffe (1972), erst nach 24-36 Std wirksam, aber länger an als Heparin (Beispiel: Marcumar, Phenpro, Falithrom)

    weitere mögliche einem in der Praxis unterkommende, da neuer:
    - Clopidrogel = TAH anderer Art als ASS, Prodrug wird erst in Leber aktiviert (Beispiele: Clopidrogel, Plavix, Iscover)
    - Dabigatran = hemmt Thrombin, wird über Niere "entsorgt", Niere überwachen (Beispiel: Pradaxa)

    - DOAK = direkte orale Antikoagulanzien, hemmen den aktivierten Gerinnungsfaktor X = zentrale Bestandteil unserer Blutgerinnung (Beispiel: Apicxaban => FAM: Eliquis, Rivaroxaban => FAM: Xarelto)

    NW:
    - erhöhte Blutungsneigung, lebensgefährliche Blutungen, Schock bei zu hoher Dos.
    - Thrombosegefahr bei zu niedriger Dos

    Diuretika

    - regen die Harnausscheidung an, daher zum Ausschwemmen Ödeme aller Art (Herz, Niere, Leber, Eiweißmangel, venös bedingt, Lunge, Glaukom, Leberzirrhose, Niereninsuff.)

    Arten:
    - spätdistal, frühdistal, Schleifendiuretikum je nachdem an welchem Ort die Ausscheidung körpereigener Ionen erfolgt

    - kaliumsparende

    - pflanzliche

    NW:
    - Exsikkose
    - Kaliummangel, mit Muskelschwäche bis Lähmungen
    - Bluteindickung mit Thromboseneigung

    Beispiele:
    - frühdistale: Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid (HCT) oder Xipamid
    - Schleifendiuretika: Furosemid, Torasemid
    - Kaliumsparende: Triamteren, Amilorid, Spironolacton (hemmen die Na-Rückresorption und vermindern die K-Sekretion)
    - pflanzliche: Brennessel, Goldrute, Birkenblätter, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn

    ACE- Hemmer

    = Angiotensin - Converting - Enzymhemmer

    Einsatz:
    - zur Blutdrucksenkung, hemmen das RAAS-System, blockieren die Umwandlung von Angiotensin 1 in 2
    - bei Herzinsuffizienz (Blutdruck gesenkt, entlastet auch das Herz)

    NW:
    - zu starker Blutdruckabfall: Schwindel, Kopfschmerz, evtl. Schock
    - Einschränkung der Nierenfunktion
    - Hyperkaliämie
    - Hautausschläge
    - Granulozytopenie
    - Reizhusten


    Kontra:
    - in der Schwangerschaft --> Knochenbildungs- und Wachstumsstörungen

    Beispiele:
    - Captopril

    - Enalapri

    - Lisinopril

    - Ramipril


    Weiterentwicklung ==> AT1 Antagonisten, Sartane

    - weniger NW, aber teurer

    Calcium-Antagonisten


    = Calciumkanalblocker, verhindern den Einstrom von Ca in die Zelle => Muskelzellen haben dadurch zuwenig Energie (ATP-Herstellung braucht Ca), werden geschwächt und somit das Herz geschont und der O2 Verbrauch gesenkt und in den Gefäßen die Kontraktion der Muskelzellen herab gesetzt

    Einsatz bei:
    - AP: verbessert die O2 Versorgung der Coronarien, da gefäßerweiternd

    - Hypertonie: Muskelzellen der glatten Gefäßmuskeln herabgesetzt, was die Blutgefäße erweitert


    NW:

    - starke Blutdrucksenkung mit Kopfschmerz und Schwindel

    - starke Schwächung des Herzmuskels (Herzinsuffizienz) mit Beinödemen, gastrointestinalen Beschwerden

    - Flush, Wärmegefühl, allerg. Reaktion


    Beispiele:

    - Amlodipin

    - Felodipin

    - Nifedipin

    - Diltiazem

    - Verapamil

    Nitrate, Nitrogylcerin


    - wirken gefäßerweiternd, daher bei AP (Herzmuskel besser mit O2 versorgt und weniger Blut zurück zum Herz = Entlastung)

    - systolische Blutdruck über 120mmHG, muss IMMER vor Gabe gemessen werden! ==> 1-2 Sprühstöße unter die Zunge, nach 5-10 min evtl. nochmal

    - grenzt AP vom Herzinfarkt ab

    - bei kardialem Lungenödem, senkt die Herzvorlast (Druckabnahme in den Venen)


    NW:

    - Blutdruckabfall mit Schwindel, Schwäche, Übelkeit, Tachykardie und Kopfschmerzen

    - Gesichtsrötung, Flush

    Betablocker

    - blockieren die Betarezeptoren, an denen Adrenalin (NNM) sonst seine anregende Wirkung auslöst (Puls + Blutdruck erhöhen)
    [ß1 Herzleistung, ß2 glatte Muskulatur der Bronchien, contra bei Asthma, COPD]

    - bei AP, tachykarden Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Herzinfarktprophylaxe

    Wirkung auf das Herz:
    1. - inotrop: Herzkraft herab, weniger O2 Verbrauch der Herzzellen = Entlastung
    2. - chronotrop: Pulsfrequenz herab
    3. - dromotrop: Geschwindigkeit der Erregungsleitung herab

    - verhindert Reninfreisetzung in der Niere durch Blockieren der Rezeptoren

    NW:
    - Verengung der Atemweg mit Atemnot, Asthmaanfall
    - Hypoglykämie
    - periphere Durchblutungsstörungen, kalte Hände und Füße
    - Hyperlipidämie
    - Hautausschläge, Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Erbrechen, Durchfall

    Kontra:
    - schwere Ruhebradykardie
    - Asthma bronchiale
    - Diabetes mellitus

    CAVE: niemals plötzlich absetzen
    - Gefahr von lebensbedrohlichen tachykarden Arrhythmien, Herzinfarkt, AP-Anfall, gefährlicher Blutdruckanstieg

    Beispiele:
    - nicht selektiv: Propanolol, Carvedilol, Sotalol, Timolol,
    - ß1 selektiv: Atenolol, Metoprolol, Bisoprolol, Nebivolol

    Herzglykoside = Digitalisglykoside:

    bei Herzmuskelschwäche, v.a. Altersherz

    1. Ordnung: Reinsubstanz aus Fingerhut, Strophantus und teilsynthetische Digoxinuntergruppen (RP)

    2. Ordnung: Digitaloiden, Extraktpräperate aus Adonisröschen, Maiglöckchen oder Meerzwiebel (gleiche Wirkung wie 1. aber schlechtere Aufnahme aus dem Magendarmtrakt)(frei)


    Wirkung auf unser Herz:

    1. + inotrop: die Herzkraft stärkend, Kontraktionskraft des Herzens steigernd (erwünscht)

    2. - chronotrop: Abnahme der Herzschlagfrequenz (erwünscht)

    3. - dromotrop: Abnahme der Erregungsleitungsgeschwindigkeit, verzögern die Erregungsleitung (unerwünscht)

    4. + bathmotrop: Zunahme der Erregbarkeit durch Herabsetzung der Reizschwelle, steigern die Reizbildung (unerwünscht)


    Überdosierung:
    - Herzrhythmusstörungen

    - Magendarmsymptome

    - ZNS: erhöhte Reizbarkeit, Verwirrtheit, Kopfschmerz, Nervenschmerz, Sehstörungen (rot, gelb, grünsehen, Wolkensehen, Flimmerskotom = Einschränkung der zentralen Sehschärfe)


    Wechselwirkungen:

    - Ca setzt die Digitaliswirkung herauf

    - K setzt die Digitaliswirkung herab (Antidot)

    - mittlerer Raum in der Brusthöhle => Durchgangsbereich für jegliche Strukturen zwischen Hals und Bauchhöhle oder Brustbereich

    - Raum zwischen den Lungen, seitlich begrenzt von den Pleurablättern

    - ventral an das Sternum, dorsal an die BWS

    - kaudal bis zum Diaphragma, dorsal mit dem Bindegewebe des Halses

    - man kann oberes und unteres Mediastinum unterscheiden


    Wichtige Organe im Mediastinum:

    Herz, Luftröhre, Speiseröhre, Thymus, Lymphknoten

    Gefäße: Aortenbogen + Abgänge, Truncus pulmonalis, Vena cava superior, Vena cava inferior, Ductus thoracicus

    Nerven: N. laryngeus recurrens, N. phrenicus, N. vagus

    :ksch Wenn ihr punkten wollt, dann baut euch etwas Struktur in eure Auflistung in der Mündlichen. Jeder Prüfer hört am Tag oft genug wirres Gestotter aufgrund der Nervosität des Prüflings und wird erfreut sein mal zwischendurch etwas sinnvoll aufgelistetes zu hören. ;)


    Vorschlag dazu:

    - Thorakale und pulmonale Ursachen

    - Extrathorakale Ursachen

    - Kardiale Ursachen


    Einsortieren könnt ihr ja sicherlich alleine oder wäre zumindest auch eine gute Übung in der Prüfungsvorbereitungszeit.
    Viel Erfolg!